Der Stadtwald in Fürth

Wer in der Metropolregion Nürnberg wohnt, hat es zu unserem heutigen Thema nicht weit! Heute ging es in den Stadtwald Fürth. Es lohnt sich!

Der Stadtwald in Fürth

Wälder haben wir besonders gern und zum Erholen, Erleben und Genießen gibt es hier genügend Platz, denn der Stadtwald Fürth ist etwa 560 Hektar groß und grenzt im Westen an den Landkreis Fürth. Einige Teile des Waldes gehörten den Grafen von Pückler-Limburg und wurden einst von der Stadt Fürth gekauft. Der, dem die 560 Hektar nicht ausreichen, hat Glück, denn der Fürther Stadtwald bildet zusammen mit den Waldgebieten von Zirndorf, Cadolzburg und Seukendorf ein riesiges zusammenhängendes Wald- und Naherholungsgebiet.

Noch nicht von einem Besuch überzeugt?

Bereits 1976 wurde der Wald zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. 1985 erfolgte die Ausweisung als Bannwald und 2009 erhielt der Wald sogar den Bayerischen Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung!Der Stadtwald in Fürth Zudem hat der Ökologische Jagdverband Bayern 2015 die Stadt Fürth mit dem „Wald-vor-Wild-Preis“ ausgezeichnet. Außerdem befindet sich im Wald ein grünes Klassenzimmer, ein Waldergebnispfad, das Hotel Forsthaus und vieles mehr. Natürlich gibt es für alle Hungrigen und Durstigen mitten im Wald auch eine Gaststätte Felsenkeller, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Wir waren allerdings nicht zum Essen im Stadtwald, weswegen uns unsere Tour dieses mal an der Gaststätte Felsenkeller vorbei führte. Nicht allerdings am Felsenkeller selbst!

 

Ja sind wir den in der Fränkischen Schweiz oder was?

Das könnte man meinen, wenn man so durch den Stadtwald schlendert. Denn hier gibt es auch Steinbrüche, die einen an den Druidenhain in der Fränkischen Schweiz erinnern. Ein Besuch lohnt sich auch dort! Hier im Fürther Stadtwald findet man diese Steinbrüche überall. Nähere Informationen über die Steinbrüche und der ehemaligen Feldschmiede, die sich hier vor Ort befunden hat, findet ihr auf eine Infotafel in der Nähe des Rangaublicks oberhalb des Felsenkellers.

 

Felsenkeller? Klingt interessant!

Ist es auch! Dieser wurde vom Grafen Pückler-Limburg im Jahr 1863 erbaut und diente als Hopfen- und Trocknungshalle für die ehemalige Brauerei des Grafen. Wer sich eine Brauerei leisten konnte, konnte sich auch noch einen Felsenkeller dazu bauen . Heute ist der Felsenkeller im „Bauch des Waldes“ leider nicht mehr öffentlich zugänglich da er nicht mehr sicher ist. Der Stadtwald in Fürth

Auch wenn sich in der letzten Zeit immer wieder Neugierige widerrechtlich Zugang zum Felsenkeller verschafft haben, ist davon unbedingt abzuraten. Erstens ist der Zutritt verboten und zweitens ist der gesamte Felsenkeller Einsturz gefährdet. Die Bilder in der Galerie zeigen Lüftungsschächte des Felsenkellers und machen einen auf beeindruckende Weise  klar, wie tief der Felsenkeller in den Berg hinein ragt.

 

Der Weg ist das Ziel.

Gerade in diesem Wald sollte man die Seele baumeln lassen und sich ganz auf die Schönheit der Natur konzentrieren. Nicht zuletzt aufgrund seiner Größer eignet sich dieser Ort ganz besonders zum Erholen, Entspannung und die Natur zu genießen. An jeder Ecke findet man etwas Neues, Interessantes oder Besonderes. So zum Beispiel die zwei Rodelbahnen die etwa 150 Meter lang sind und kostenlos genutzt werden können (Eschenau-Buck & RMD-Kippe). Ihr seid sportlich? Kein Problem, denn der Stadtwald bietet auch einen Trimm-dich-Pfad in der Nähe des alten Forsthauses und so vieles mehr. Macht euch also auf den Weg und entdeckt Neues!

 

 

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Kathi & Michi

 

 

 

 

 

 

 

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